Qualifying:
Zunächst stand das 20-minütige Qualifying auf dem Programm. Markus Gunzelmann sollte dies übernehmen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelang es ihm aber mit dem letzten Versuch, den Wagen doch noch auf Platz 3 zu stellen. Dahinter ging es dann recht knapp zur Sache, die Plätze 3-7 lagen innerhalb einer Zehntel Sekunde. Dementsprechend glücklich war man dann über den dritten Startplatz.
Rennen:
Danach ging es dann mit dem Rennen weiter. Die Renndistanz wurde auf 58 Runden festgelegt.
Das Rennen wurde nach einer Pacelap wieder unter rollendem Start freigegeben. Doch schon der Start sollte für Aufregung bei manchen Beteiligten sorgen. Die grüne Flagge wurde aus der Sicht mancher Fahrer viel zu früh gezeigt. Die beiden führenden Fahrzeuge fuhren noch im Single-File, obwohl nach den Regeln im Double-File gestartet werden muss. Dies sorgte für merkliche Verwirrung bei den dahinter liegenden Fahrzeugen. Leider fiel dieser unter anderem auch unser Wagen zum Opfer. Durch einen Schubser des daneben startenden FXR und das dadurch unfreiwillige Ausscheren in die Boxeneinfahrt kostete einige Plätze, so fand man sich nach der Startphase erstmal auf Platz 7 wieder.
Nichtsdestotrotz fand Markus Gunzelmann, der den ersten Stint übernahm, recht schnell seinen Rhythmus und konnte schon in Runde 2 wieder auf Platz 6 vorfahren.
Im Laufe seines Stints sollten noch etliche Vorfälle vor ihm passieren, ob durch Fahrfehler oder durch Kollisionen mit den langsameren GT300-Fahrzeugen. Dadurch fand man sich letztendlich wieder auf dem dritten Platz wieder, von dem man gestartet war.
Nach 33 Runden erfolgte dann der Fahrerwechsel. Maximilian Severin übernahm das Fahrzeug.
Max' Stint verlief ohne größere Probleme, allerdings musste er leider drei Plätze abgeben, da die Konkurrenz nochmal an Geschwindigkeit zulegte, um auf die vorderen Plätze zu gelangen. Somit hieß es dann erstmal wieder nur Platz 6.
Vier Runden vor Schluss geschah dann noch das Unerwartete: Ein XRR der GT300-Klasse blieb vor der letzten Schikane im Kies stecken, somit musste das Pacecar doch nochmal eingesetzt werden. Die Rennleitung beschloss, das Rennen für die letzte Runde nochmal freizugeben. Damit war das Chaos schonmal vorprogrammiert. Jedes Team wollte nochmal alles geben, um noch ein paar Plätze gutzumachen. Allerdings meinten es ein paar Fahrer zu gut. In T1 einbiegend fanden wir uns auf einmal zwischen zwei anderen Fahrzeugen wieder. Da diese Kurve nicht für drei Wagen geeignet ist, musste es zu einer Kollision kommen. Leider war auch Max unter den Unglücklichen. Nach einem kurzen Abstecher ins Gras gelang es Max dennoch, den Wagen wieder auf den siebten und damit endgültigen Platz zu fahren.
Doch dabei sollte es nicht bleiben. Durch die zahlreichen Proteste und den daraus folgenden Strafen für manche Teams, darunter auch drei vor uns liegenden Teams, durften wir uns letztendlich über den vierten Platz freuen.


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